Was der Weintrinker
unbedingt wissen sollte ...

... über die Produkte und die Weinmanufactur Franz SEBASTIAN

Die Historie

Die Weinmanufactur mit Sitz in Rech besteht bereits seit über 80 Jahren und ist in der 4 Generation im Familienbesitz.

Gegründet Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts von Franz SEBASTIAN wird sie nun von Achim SEBASTIAN geführt. Der Gründer war zuvor lange Zeit als Kellermeister des damals noch existenten „Winzerverein Rech“ tätig. Als Vater von 7 Kindern war der Schritt in die Selbständigkeit wohl als äußerst gewagt anzusehen. Die Söhne Willy und Karl übernahmen dann auch den Betrieb nach Ende des 2. Weltkrieges. Es gehörte schon damals eine Gastwirtschaft mit Übernachtungsmöglichkeit zum Weingut.

Ab Mitte der 50er Jahre wurde der Betrieb dann unter den Brüdern aufgeteilt und Willy führte fortan zusammen mit seiner Frau Gertrud das Weingut Franz Sebastian; die Gaststätte wurde von Karl Sebastian weitergeführt. Neben dem Weinanbau wurde auch noch eine kleine Pension betrieben. Schon Ende der 50er Jahre stieg mit Franz Josef Sebastian die nächste Generation in die Fußstapfen von Vater und Großvater. Nach erfolgreich absolvierter Meisterprüfung war dann Franz Josef zusammen mit Ehefrau Barbara ab 1974 der Verantwortliche für Keller und Weinberge. Ihre Zeit war zweifelsohne die Bewegendste. Das deutsche Weingesetz trat in Kraft und der Weißherbst bzw. Rosé-Wein fand seine Entstehung. Dank dem modernen Zeitgeist der damaligen Winzer wurde das, was aus heutiger Verbrauchersicht nicht mehr wegzudenken ist, geschaffen. Die für die damalige Zeit neuen Geschmacksrichtungen „halbtrocken“ und „trocken“ wurde entdeckt. Zudem fand eine zunehmende Mechanisierung vor allem im Weinberg statt.

Seit 1.1.2000, also seit Beginn des neuen Jahrtausends, ist Achim Sebastian nun der neue Inhaber. Die letzten 10 Jahre waren geprägt von der zunehmenden Mechanisierung im Weinkeller. Zudem gewinnt der Begriff Marketing zusehends an Bedeutung. Der Kunde ist heutzutage produkterfahren und möchte möglichst viele Informationen rund um den Wein. Dabei spielt gerade der persönliche Kontakt eine große Rolle und unterscheidet so ganz wesentlich die Beziehung zu denjenigen Konsumenten, die durch den „Griff ins Discounterregal“ kaufen.